Noch im letzten Jahr geriet Erik Range (Gronkh) aufgrund seiner Livestreams ins Kreuzfeuer der Landesmedienanstalt, weil ihm eine Rundfunklizenz fehlte. Nun kann der beliebte Streamer aufatmen: Zwei bundesweite Fernsehprogramme von ihm wurden offiziell zugelassen.

Update vom 15.01.2018 um 11:50 Uhr: 

In unserer Originalmeldung vom 12.01.2018 berichteten wir, dass Erik Range eine Rundfunklizenz erhalten hat. Obwohl diese Nachricht die Fans des populären Streamers in erster Linie freuen dürfte, müssen sie doch mit einigen Einschränkungen rechnen, wie Gameswirtschaft berichtet. So unterliegt Gronkhs Livestreaming-Angebot nun den gleichen Vorschriften wie denen eines  herkömmlichen TV- oder Radiosenders. Diese Vorschriften betreffen vor allem den Jugendschutz.

So dürfen Inhalte ab 16 Jahren in Zukunft erst ab 22 Uhr und Inhalte ab 18 Jahren sogar erst ab Mitternacht ausgestrahlt werden. Mit Live-Streams zu Horrorspielen solltest du tagsüber also nicht mehr rechnen.

Außerdem muss Erik Range nun auch strengere Vorgaben bezüglich seiner Werbung beachten.

Vermutlich wird Gronkhs Rundfunklizenz wohl große Auswirkungen auf die deutsche Streaming-Szene haben. Es ist zu erwarten, dass andere größere Streamer seinem Vorbild folgen werden. Doch gerade kleinere Live-Streamer dürften sich diesen Schritt zweimal überlegen. Denn wie Urheberrecht.de schreibt, ist der Antrag für eine Rundfunklizenz mit Kosten im vierstelligen Bereich verbunden und daher nicht gerade günstig.

Originalmeldung vom 12.01.2018 um 11:44 Uhr:

Wie Infosat berichtet, hat die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) in seiner 233. Sitzung grünes Licht für zwei bundesweite Fernsehprogramme von Erik Range gegeben. Somit hat der Let’s Player die Zulassung von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) erhalten, auf „GronkhTV“ und „Gronkh“ 24 Stunden lang zu senden.

Fans von Gronkh sollten auch das Spiel Valnir Rok kennen: 

Valnir Rok: Ankündigungs-Trailer zum Spiel von Gronkh und Sarazar
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Die Nachricht kommt nach einer langen Zeit der Ungewissheit für deutsche Livestreamer. So forderte die Landesmedienanstalt mehrere namhafte Streamer im letzten Jahr auf, eine Rundfunklizenz für ihre Twitch-Kanäle zu beantragen.

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Auf seinem Kanal GronkhTV soll es den ganzen Tag lang vorproduzierte Videos zu Games und eSports-Themen geben. Auf seinem zweiten Kanal Gronkh wird es an einigen Tagen in der Woche in unregelmäßigem Abständen Livestreams geben.

Damit sollte für viele Fans des erfolgreichen Let’s Players endlich der Wunsch in Erfüllung gehen, Gronkh jederzeit schauen zu können.

Korrektur vom 15.01.2018 um 11:50 Uhr 

In der Originalmeldung wurde Erik Range fälschlicherweise als Erik Lange bezeichnet.

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